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Aus­bil­dung mit Best­no­te: IHK zeich­net 21 Ein­ser-Ab­sol­ven­ten aus Stadt und Land­kreis aus

Mit freundlicher Genehmigung des Plattlinger Anzeigers (idowa)

thumb ihk besten ehrung 2017Deggendorf. (so) 21 junge Fachkräfte wurden für ihre Glanzleistung in der Ausbildung zu Verkäufern, Elektronikern und mehr belohnt. In einer Feierstunde am Dienstag zeichnete die Industrie- und Handelskammer (IHK) Niederbayern die Prüfungsbesten aus Stadt und Landkreis aus, die ihre Ausbildung im Sommer mit der Bestnote abschließen konnten. „Damit zählen Sie zur Leistungselite“, betonte IHK-Vizepräsident Toni Fink bei der Ehrung in den IHK-Tagungsräumen im ITC 2.

Fink zollte den Anwesenden Respekt, schließlich haben von mehr als 3 000 Auszubildenden aus Niederbayern, die zuletzt bei der IHK ihre Abschlussprüfung abgelegt haben, nur 248 ein „sehr gut“ erreicht. Zu den Besten eines Jahrgangs zu gehören, sei nicht von Anfang an planbar, sondern entwickle sich mit der Zeit. „Nämlich dann, wenn die Arbeit Spaß macht und Leistungswille, Einsatzbereitschaft und Begabung hinzukommen“, so Fink.

Die anwesenden Gastredner schlugen in dieselbe Kerbe. Vize-Landrat Eugen Gegenfurtner freute sich, in der Region viele „junge leistungsbereite Damen und Herren“ zu wissen, und gratulierte stellvertretend für den Landrat. „Leistung – auf diesem Prinzip basiert unser ganzes Leben“, so Gegenfurtner. Die Absolventen hätten mit ihrer Leistung bewiesen, dass sie über die notwendigen charakterlichen, kognitiven und sozialen Eigenschaften verfügen, um diese zu bringen.

Dritter Bürgermeister Hermann Wellner übersandte Glückwünsche von der Stadt und zeigte sich optimistisch: „Ihnen stehen alle Türen offen.“ Unter den Anwesenden befanden sich neben den Absolventen, deren Angehörigen und Freunden auch die Ausbilder sowie Johann Riedl, Schulleiter der Wirtschaftsschule, Stephan Eichinger, Leiter der Berufsschule St. Erhard, und Angela Saller, stellvertretende Leiterin der Berufsschule I. Riedl verglich den Erfolg der Absolventen mit mehreren Fußball-Partien, mit denen man sich für eine „persönliche WM, die berufliche wie private Zukunft“ qualifiziere. Wie Toni Fink noch in Zahlen belegte, sei der wachsende niederbayerische Arbeitsmarkt auf exzellent ausgebildete Arbeitskräfte dringend angewiesen. „Bereits in den nächsten fünf Jahren können in Niederbayern im Schnitt rund 6 000 Stellen pro Jahr nicht besetzt werden“, verwies er auf die Prognosen des IHK-Fachkräftemonitors. Anschließend überreichte er Urkunde und Ehrenpreis an die Absolventen, unter denen sich auch der diesjährige Landesbeste, der Automatenfachmann Johann Sebastian Stöger, befand. Das Blechbläserquartett der Berufsfachschule für Musik umrahmte die Feier musikalisch. Mit einem Stehimbiss wurde die Feierstunde abgeschlossen.

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Die ausgezeichneten Absolventen mit den Gratulanten, darunter IHK-Vizepräsident Toni Fink (4. v. r.), stellvertretender Landrat Eugen Gegenfurtner (3. v. r.), dritter Bürgermeister Hermann Wellner (l.) sowie Vertreter der örtlichen Berufsschulen. (Foto: Seidl)