Trainingsfirma für Anwendungsentwickler (ThermiSoft)

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Ziel

In der Trainingsfirma lernen die Schüler im Team ein Softwareprodukt zu erstellen.

 

Ablauf/Organisation

Der Ablauf eines typischen Projekts sieht wie folgt aus.

  • Vom Auftraggeber (Lehrer) oder auf Anregung der Mitarbeiter (Schüler) wird ein Projektthema festgelegt. Die groben Zielvorstellungen werden festgehalten und als Dokument veröffentlicht (Beispiele, Beispiel).
  • Wie in realen Softwarehäusern entdecken Mitarbeiter während des Projektverlaufs Dinge, die so nicht sinnvoll sind oder softwaretechnisch nicht umgesetzt werden können. In solchen Fällen, die regelmäßig passieren, sind die Projektmitglieder gefordert, gemeinsam mit dem Auftraggeber eine Lösung finden, die für alle tragbar ist.
  • Der Großteil der Arbeit während des Projekts besteht aus der technischen Umsetzung. Hier benötigen die Mitarbeiter das aus dem konventionellen Unterricht erworbene Wissen. Dies beginnt bei allgemeinen Dingen wie Englisch zum Lesen von technischen Beschreibungen, geht über Datenbanken für den Entwurf der Datenbasis, bis zum Programmieren in einer für das Projekt geeigneten Programmiersprache.
  • Abschließend wird dem Auftraggeber und den anderen Mitarbeitern die fertige Software Live vorgeführt. Zusätzliche wird das Projekt dokumentiert (Beispiel) und mit einem Vortrag präsentiert.

 

Vorteile dieser Unterrichtsform

  • Die Schüler arbeiten eigenständig. Außer unterstützenden Maßnahmen ist ein Eingreifen des Lehrers selten notwendig.
  • Da die Schüler die Möglichkeit haben den "Unterricht" selbst zu gestalten, nehmen sie diese Unterrichtsform gerne an.
  • Im Projekt ergeben sich Rückkopplungsmechanismen, da während des Verlaufs immer wieder auf frühere Ergebnisse (z.B. Datenbankentwurf) oder auf Programmteile des Projektpartners zugegriffen wird. Somit muss nicht immer der Lehrer mit erhobenem Zeigefinger hinter dem Schüler stehen. Die Abhängigkeit voneinander lässt die Schüler gegenseitig auf Fehler hinweisen und eine Lösung finden.
  • Speziell bei Software und IT Aufgabenstellungen ist eine aufwendige Simulation einer realen Welt zum Einbetten des Projekts nicht notwendig. Es bieten sich viele reale Aufgabenstellungen an. (Fertigungsstraße von Fischertechnik, Elektronisches Tagebuch)
  • Es ist möglich die Aufgaben individuell für den Schüler zu gestalten. Dies gilt sowohl für den Schwierigkeitsgrad, sowie die persönlichen Vorlieben des Schülers für ein Themengebiet (Hardwarenahe Programmierung, Webanwendung, ...). Aktuell ist die Programmierung von Handys der Hit, da viele unserer Schüler ein iPhone oder Android Smartphone besitzen.
  • Lehrer, die als Quereinsteiger an unsere Schule gekommen sind, finden sich in dieser Unterrichtsform gut zu Recht. Die Rolle als Projektleiter/Auftraggeber entspricht weitgehend dem Tätigkeitsprofil, das sie hatten bevor Sie an die Schule kamen.

 

Sonderfälle zum obigen Schema

  • Marktplatz/Software: Fortlaufendes Projekt, Reale Dienstleistung für externe Trainingsfirmen.
  • Marktplatz/Betreuung: Fremde Trainingsfirmen werden betreut.
  • Marktplatz/FiBu: Betriebswirtschaftliche Abwicklung der Dienstleistungen.
  • Webseite St. Erhard: Reales Projekt für die Nachbarschule.
  • Abschlussprojekte: Individuelle Projekte in der B12b in Anlehnung an die die praktische Abschlussprüfung. trfi2010projekte-4.doc

 

Ergänzende Informationen

Die Ergebnisse unserer Arbeit können Sie gerne begutachten. Unser Entwicklungsserver ist im Internet unter http://devel.edvschule-plattling.de erreichbar. Er bietet Ihnen neben den Projektdokumentationen zusätzliche Informationen, wie wir unsere Arbeit hier organisiert haben. Der Server und dessen Inhalt werden von den Mitarbeitern (Schülern) verwaltet.