Die vielen Facetten der IT-Berufe

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Großer Andrang beim „Tag der offenen Tür" in den EDV-Schulen

Mit freundlcher Genehmigung des Plattlinger Anzeigers (idowa)

thumb homepageerstellenPlattling . (hk) Am Samstag hatten die EDV-Schulen des Landkreises Deggendorf zum „Tag der offenen Tür" eingeladen. Schon vor 9 Uhr war rund um den Schulkomplex alles so zugeparkt wie beim danebenliegenden Freibad im Hochsommer. Für junge Interessenten hatte Schulleiter Professor Dr. Martin Griebl 22 Informationsveranstaltungen organisiert, um ein Bild von den verschiedenen IT-Berufen und den Ausbildungsmöglichkeiten dafür zu vermitteln.

Für das große Angebot standen nicht nur die Lehrkräfte zur Verfügung, sondern auch Schüler und Ehemalige. Dass das Konzept der EDV-Schulen in Plattling funktioniert und auch von der Wirtschaft voll akzeptiert wird, beweisen die bisherigen Ausbildungszahlen. In den letzten 30 Jahren konnten über 1000 Absolventen der Wirtschaft als besonders gut ausgebildete IT-Spezialisten zur Verfügung gestellt werden.

Am Samstag hatten interessierte junge Leute, aber auch die Eltern Gelegenheit, sich über Datenbankund Betriebssysteme und über Programmiersprachen zu informieren. Dazu liefen in den Klassenzimmern die entsprechenden Info-Veranstaltungen oder Schnupperunterrichte ab, die sehr gut angenommen wurden. Unter anderem gab es auch Vorträge von Professor Dr. Griebl und seinem Vertreter Josef Weishäupl zu den Themen „Umfassende Ausbildung – beruflicher Erfolg" und „Weiterbildung zum Staatlich geprüften Wirtschaftsinformatiker – Die berufliche Aufstiegschance für Kaufleute, Informatiker und Techniker". Es gab sogar eine „Plauderecke" für ehemalige Schüler. Wer wollte, der konnte die Kaufmännische Trainingsfirma „Thermi" besuchen oder einen Logik-Test für IT, um nur einige Möglichkeiten zu nennen. Für Fragen standen neben den Schülern natürlich der gesamte Lehrkörper zur Verfügung.


Für den Laien sensationell war zu erfahren, dass die Passwortknacker nur Sekunden und weniger benötigen, um ans Ziel zu kommen. Deshalb rieten Professor Griebl sowie die Schüler Andreas Pretsch und Ronny Hesse nie Wörter aus einem Wörterbuch als Passwort zu nehmen. Es wird empfohlen, Wörter mit vielen Zeichen, Sonderzeichen und Groß- und Kleinschreibung zu versehen und es dahin zu bringen, dass ein Rechner, der 6,5 Milliarden Passwörter in der Sekunde vergleichen kann, trotzdem 1315 Jahre brauchen würde, um ein Passwort zu knacken, das 2,6 mal 10 hoch 20 Möglichkeiten bietet, ehe es entschlüsselt werden kann.

 

Was dem interessierten Publikum geboten wurde, war hochinteressant. Das galt auch für die Schüler Dominik Schopf aus Landau und Christoph Weber aus dem Großraum Passau, die das Programm für eine funktionierende Fertigungsstraße entwickelt hatten und das am Modell vorführen konnten, das auch von ihnen gebaut worden war. 40 Stunden waren für diese Arbeit zu erstellen vorgegeben worden. Die Besucher – auch ganz kleine – zeigten großes Interesse an den Angeboten der EDV-Schulen.

codeknacker Hier sind die Code-Knacker am Werk. Die Ermittlung eines sechsstelligen Passwortes dauert keine Sekunde. Das sagen die beiden Studenten Ronny Hesse und Andreas Pretsch aus Bogen. (Fotos: H. Keller)

 

ampelsteuerung
Hier werden so genannte Verkehrssteuerungsprogramme entwickelt. Professor Griebl lässt sich die Entwicklungsstufen hinsichtlich der Ampelsteuerungen erklären.

 

fertigungsstrasseDominik Schopf aus Landau und Christian Weber aus dem Passauer Bereich im Gespräch mit einem Besucher. Sie haben das Programm für die vollautomatische Fertigungsstraße im Kleinformat entwickelt.

 

homepageerstellenBei Heidi Schauer-Köckeis konnten interessierte junge Leute auf der Stelle lernen, wie man eine Homepage einrichtet.

 

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