Erste wichtige Kontakte geknüpft

Firmenvertreter gaben an den EDV-Schulen Rede und Antwort

Mit freundlicher Genehmigung des Plattlinger Anzeigers (idowa)

thumb fkgPlattling. (hk) Wie jedes Jahr fanden auch heuer wieder Firmenkontaktgespräche an den Plattlinger EDV-Schulen statt. Im Vorfeld wurden die Schüler im Rahmen eines Bewerberseminars auf diese wichtigen, für den weiteren beruflichen Weg oft richtungsweisenden Gespräche vorbereitet.

Diese Aufgabe hatte Natalie Wiesiolek von der Firma ZITEC c/o Rubix GmbH aus Plattling übernommen. Unter ihrer professionellen Anleitung erhielten die Schüler Ratschläge, wie sie sich bei Vorstellungsgesprächen zu verhalten haben. Aber nicht nur das. Um der Praxis, sprich Verhaltenstechnik den Chefs gegenüber, möglichst nahezukommen, wurde alles in Rollenspielen zuvor nochmals durchexerziert.

 

Über die Ergebnisse zeigten sich die Firmenchefs, die teilweise auch ihre Personalleiter mitgebracht hatten, voll des Lobes. Schulleiter Prof. Dr. Martin Griebl konnte zu diesen Gesprächen 14 Vertreter von neun Unternehmen aus der Region mit Sitz in Plattling, Deggendorf, Straubing, Regensburg, Dingolfing und Passau begrüßen.

Hier einige Meinungen und Feststellungen von Chefs und Personalleitern: Der Chef eines Passauer Unternehmens mit 630 Mitarbeitern, der seinen 20. Besuch bei den EDV-Schulen melden konnte, lobte ausdrücklich das Lehrerkollegium für seine sehr gute Arbeit. Der Mann sagte der Runde: „Unser Wachstum ist nach wie vor uneingeschränkt. Wir werden ein neues Gebäude bauen, denn unser Ziel ist es, auf 1 000 Mitarbeiter zu kommen. Deshalb freuen wir uns jetzt schon auf Euer Kommen.“

So ging es weiter. Lob unisono für die Leistungsqualität der Plattlinger EDV-Schulen. Eine Vertreterin der Plattlinger Firma T.CON GmbH & Co.KG sagte über ihr vorliegende Bewerbungen: „An den Unterlagen habe ich nichts auszusetzen. Man merkt, da hat sich jemand mit unserer Firma auseinandergesetzt. Das ist auch für uns eine Wertschätzung.“ In das gleiche Horn stieß der Chef eines Straubinger Unternehmens, der die Schüler darauf hinwies, dass seine Firma bereits ein Tochterunternehmen hat, das sich hauptsächlich mit KI (Künstliche Intelligenz) befasst. Er bescheinigte den EDV-Schulen einen hohen Ausbildungsstandard und sagte: „Wir freuen uns schon jetzt auf Eure Bewerbungen und schätzen es sehr, hier dabei sein zu dürfen.“

Jede Menge Fragen
Das alles war Balsam auf die Seele von Prof. Griebl, der das Lob jedoch an seinen Stellvertreter Josef Weishäupl weitergab, weil der alles organisiert habe. Natürlich gab es auch Fragen von den Schülern wie diese: Kann man Bewerbungen auch per E-Mail versenden? Gibt es Tarifverträge? Gibt es Betriebsräte in den Unternehmen? Wie sieht es mit befristeten Einstellungen aus? Wie werden die Noten bei Einstellungen bewertet? Sind die relevant, wenn es zwei gleichwertige Bewerber gibt? Über den Sinn und Zweck von Zertifikaten wurde diskutiert usw.

Der Meinungsaustausch zwischen Schüler- und Unternehmerschaft dauerte fast eineinhalb Stunden. Fazit war, dass bei allen Entscheidungen der Mensch im Vordergrund steht, dass Noten nicht unbedingt das Nonplusultra bei Einstellungen sind und dass es, gemessen an Tarifbindungen, besser strukturierte Hausverträge gibt und man innerbetrieblich alles viel besser intern zur Zufriedenheit aller regeln könne, wie das durch einen fremdbestimmten Betriebsrat möglich ist. Nachdem auch die Frage, ob Werkstudenten in den Unternehmen möglich sind, positiv beantwortet wurde und wie lange Entscheidungsprozesse nach Bewerbungen dauern, ging das Frage- und Antwortspiel zu Ende.

fkg

Die Firmenvertreter nahmen zu vielen Fragen Stellung. Schulleiter Prof. Dr. Martin Griebl (2.v.r.) führte durch die Abschlussdiskussion. Foto: Keller

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