Unterricht findet zu 100% statt. Mit 120% Einsatz wird 80% der üblichen Lerngeschwindigkeit erreicht.

Mit freundlicher Genehmigung des Plattlinger Anzeigers (idowa)

Coronabedingter Unterricht an den EDV-Schulen – Derzeit vier Klassen im Gebäude

thumb ucPlattling. (olg) Nicht ganz, aber fast nach Plan läuft es an den EDV-Schulen des Landkreises Deggendorf in der Plattlinger Au. Das Home-Office während der Coronabedingten Schulschließung meisterten die Schüler mit Bravour, sagt Schulleiter Prof. Dr. Martin Griebl. Es wurde mit sogenannten Remotes und Programmen wie Zoom und Microsoft-Team gearbeitet – für viele „Böhmische Dörfer“, aber nicht für die EDV-Schüler.

Die EDV-Schulen unterliegen dem gleichen Modus wie die anderen Schulen auch. Da die Ansteckungsgefahr durch das hochgefährliche Virus viel zu groß war, wurde das Schulgebäude dichtgemacht. Und um nicht zu viel zu versäumen, waren die angehenden IT-ler angehalten, daheim zu arbeiten. Im Kollegium wurde ein Konzept erarbeitet und mit den Schülern abgestimmt, so dass jeder die gleichen Voraussetzungen hatte. „Es klappte und klappt immer noch hervorragend“, bestätigt der Schulleiter.

 

Untereinander vernetzt
Die Lehrer sind mit den Schülern vernetzt. Jeder kann den Bildschirm des Lehrers sehen und alle können sich gegenseitig hören und miteinander kommunizieren. Am 27. April ging es endlich wieder los mit der Fachschule für Wirtschaftsinformatik. Ab diesem Tag hatten 16 Schüler der Abschlussklasse Unterricht im Klassenverband. Natürlich saßen alle weit auseinander und waren verteilt, so dass der nötige Abstand gewährleistet war. Die zwei weiteren Abschlussklassen befinden sich derzeit im Praktikum. „Dies ist für die IHK-Prüfung notwendig und vorgeschrieben“, erklärt Griebl.

Seit Montag, 11. Mai, läuft nun die zweite Phase mit den sogenannten Vorabschlussklassen, die im nächsten Jahr die Prüfung haben. Es sind drei weitere Klassen zu je 16 bis 24 Schüler, die nun im Haus sind.

„Insgesamt haben bei uns momentan vier Klassen Unterricht“, fügt der Schulleiter hinzu. Diese weiteren Klassen sind in zwei Gruppen aufgeteilt, so dass auch hier der Abstand gewahrt werden kann. Zwei zehnte Klassen haben immer noch Home-Schooling, wie es in der Fachsprache heißt, sie arbeiten von daheim aus. Auf die Frage, ob in diesem Jahr kein regulärer, normaler Unterricht mehr erteilt wird, erläutert Griebl, dass der Unterricht an den EDV-Schulen dem im Klassenverband fast in nichts nachsteht. Es werde etwa 80 Prozent gegeben. „Und die Lehrer geben sogar 120 Prozent, so motiviert sind sie“, lobt Griebl. Es gilt jede Menge Arbeitsaufträge zu erledigen und die Theoriestunden finden voll nach Stundenplan statt, erklärt Griebl.

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Die Fachschul-Klasse FS11, die seit vergangener Woche wieder im Haus ist – mit Abstand. Foto: Griebl

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