Firmenkontaktgespräche an den EDV-Schulen Plattling

Am Freitag haben die alljährlichen Firmenkontaktgespräche an den EDV-Schulen stattgefunden. Diese Veranstaltung wird immer im Frühjahr für die Abschlussklasse der Fachschule für Wirtschaftsinformatik abgehalten. Dabei kamen acht IT-Firmen – alle Mitglieder des Fördervereins – an die Schule, um Bewerbungsgespräche mit dem IT-Nachwuchs zu führen. Danach schloss sich noch eine Podiumsdiskussion zwischen den Firmenvertretern und beiden Klassen der Fachschule an.

Im Vorfeld waren die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Bewerbertrainings auf die Gespräche vorbereitet worden. Dazu hatte Natalie Wiesiolek (Kermi GmbH) die Abschlussklasse mit vielen Tipps zu Bewerbungsgesprächen versorgt, die dann auch noch in Rollenspielen eingeübt worden waren.

So vorbereitet, bewarben sich die angehenden staatlich geprüften Wirtschaftsinformatiker und -informatikerinnen („Bachelor Professional“) bei mehreren der teilnehmenden IT-Unternehmen. Im Rahmen der Firmenkontaktgespräche am Freitag konnten sich die jeweiligen Firmenvertreter dann eine gute Vorstellung von den Persönlichkeiten der Bewerber und deren Kenntnissen und Fertigkeiten verschaffen.

Im Anschluss an die Gespräche fand eine Podiumsdiskussion statt, im Rahmen derer die Qualität der Bewerbungsunterlagen und der Vorstellungsgespräche von den Firmenvertretern bewertet, Erfahrungen ausgetauscht und Fragen beantwortet wurden.

Dabei waren sich alle Firmenvertreter einig: Die Veranstaltung war super und die Bewerber sehr kommunikativ. Florian Blöchl (4process) lobte, dass die Fachschule – und damit auch die Bewerber – mit dem neuen KI-Schwerpunkt „gut vorbereitet“ für die neuesten Entwicklungen ist. „Ihr seid eine mega-wichtige Rekrutierungsquelle“, schloss sich Eduard Spachtholz (CSP) an.

In der nachfolgenden Fragerunde ging es unter anderem um die Themen Weiterbildung, wichtige Aspekte der Bewerbung, Sportangebote und natürlich den Megatrend KI. Dabei war eins klar: Alle anwesenden Firmen suchen weiterhin Informatiker. Die KI kann zwar inzwischen programmieren, aber „so sieht der Code dann auch aus“, merkte Benjamin Mayer (ADITO) an. „Man muss als Programmierer die Code-Zeilen selber verstehen“, bekräftigte Florian Blöchl von 4process. Auch Melanie Neumeier (Henrichsen) stimmte zu: „Man muss die Ergebnisse der KI bewerten können, außerdem wird KI den persönlichen Kundenkontakt nicht ersetzen können.“

KI stößt also eine Veränderung an, sodass Software-Entwickler in ihren Tätigkeiten künftig unter anderem auch Supervisor und Ingenieur sind. „Werden wir also nicht bald von KI abgelöst?“, fragten sich einige Schüler. „Sie werden mit Ihrem umfassenden Verständnis für IT im Gegenteil sogar unbedingt gebraucht“, fasste Schulleiter Prof. Dr. Martin Griebl die Aussagen der Firmenvertreter erfreut zusammen.

Auch stellvertretender Schulleiter Klaus Krieger zeigte sich begeistert, wie gut der Tag verlaufen war: „Ich freue mich jedes Jahr für die Schüler, wenn diese wieder so gut bei den Firmen ankommen.“

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